Zugegeben, das Wäschewaschen gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsaufgaben im Haushalt. Dabei gibt es doch eigentlich kaum eine unkompliziertere Hausfrauentätigkeit, als die Waschmaschine mit schmutziger Wäsche zu beladen und nach einigen Stunden die sauber gespülte Kleidung zum Trocknen aufzuhängen. Dass die Waschmaschine den Hauptanteil dieser unliebsamen Arbeit trägt, vergisst man irgendwie immer – bis das gute Teil eines Tages plötzlich kaputt geht und man sich nach einer neuen Waschmaschine umsehen muss.
Auch meine nunmehr knapp 10 Jahre alte Waschmaschine hat vor Kurzem endgültig den Dienst quittiert. Da bleib mir wohl oder übel nichts anderes übrig, als mich nach einer neuen Maschine umzusehen und mich erst mal zu erkundigen, welche Kriterien beim Kauf einer Waschmaschine überhaupt wichtig sind.
Größe und Ladekapazität
Für mich spielte natürlich zunächst einmal der Preis eine ausschlaggebende Rolle bei der Auswahl. Außerdem war mir natürlich die Größe der Maschine wichtig, schließlich muss das gute Stück auch in die Küche passen. Bei Waschmaschinen für private Haushalte unterscheidet man grundlegend zwischen zwei verschiedenen Bauformen, wie man mir im Fachhandel erklärte. Während sich beim Toplader die Öffnung zum Einfüllen der Wäsche an der Oberseite befindet, wird die Wäsche beim Frontlader an der Vorderseite des Geräts eingefüllt. Toplader sind gegenüber anderen Waschmaschinenmodellen etwas schmaler und durch ihre Öffnung an der Oberseite etwas einfacher zu befüllen. Sie eignen sich deswegen ganz besonders für Haushalte mit begrenztem Platz. Frontlader sind in der Regel etwas breiter als Toplader, aber unterbaufähig und damit in praktisch jede Einbauküche integrierbar.
Neben Bauart und Größe spielt auch die Ladekapazität bei der Auswahl eine Rolle, damit der Waschautomat den eigenen Bedürfnissen gerecht wird. Ein durchschnittlicher Single- oder Zwei-Personen-Haushalt kommt locker mit einem Modell mit vier Kilogramm Ladekapazität zurecht. Für Mehr-Personen-Haushalte und Großfamilien eignet sich ein Waschvollautomat mit einem Fassungsvermögen von sechs Kilogramm oder mehr. Bis zu neun Kilogramm Wäsche passen in einen Frontlader mit größtmöglichem Fassungsvermögen.
Strom- und wassersparend
Beim Kauf von Elektrogeräten ist natürlich auch der Energieverbrauch entscheidend, da stromsparende Elektronik den Geldbeutel und die Umwelt entlasten. Um beim Waschmaschinen-Vergleich die möglichst sparsamen Modelle zu ermitteln, hilft ein ein Blick auf das Energieeffizienzlabel, mit dem Waschmaschinen seit einigen Jahren laut Vorschrift der EU gekennzeichnet werden müssen. Das Gütesiegel bewertet Waschautomaten hinsichtlich ihrer Energieeffizienz, Waschwirkung und Schleuderleistung und teilt die Geräte in Effiizienzklassen von A bis G ein, wobei die Geräte der Klasse A besonders energiesparend sind. Vor wenigen Jahren wurden die Bewertungsskala um die Effizienzklassen A+ und A++ erweitert, mit denen die effizientesten aller Waschmaschinen ausgezeichnet werden.
